„Sex, Liebe und die Suche nach Sinn“ von Ulli Nagel (Rezension)

Rezension von Thomas Schmelzer

sinn-und-liebeIn dieser spannend zu lesenden Lebensgeschichte beschreibt die Autorin auf ehrliche, berührende Weise ihren Weg auf der Suche nach… wahrer Liebe, wahrem Sex, wahrer Erfüllung und vermeidet auch nicht Etappen, in denen sie sich verlaufen hat. Ob sie eine Weile bei Baghwan/Osho verbrachte, dann bei Barry Long und schließlich bei Andrew Cohen – immer spielte die Liebe eine große Rolle. Selbst im Zölibat widmete sie sich ihren Gefühlen und was sie mit ihr machen.

Neben den emotionalen Geschichten und Erlebnissen besticht auch die Reflexion, die sie immer wieder vornimmt. So resümiert sie die Zeit mit Baghwan wie folgt: „Baghwan war, im Kontext seiner Ära, ein radikaler Pionier, der Zehntausenden von Menschen einen Geschmack der Möglichkeit vermittelte, ein freies Leben zu führen. Dass wir diese Freiheit oft zunächst als Freiheit des Egos nutzten, war fast zu erwarten und führte zu einem wilden Gemisch aus entfesselter Sexualität, Meditationserfahrungen, Gefühlsausbrüchen, wahrer Hingabe und auch enttäuschtem Idealismus, das nur sehr bedingt etwas mit tiefer Transformation des Bewusstseins zu tun hatte. Das war verständlich und vielleicht, von einer kosmischen Warte aus gesehen, sogar unvermeidlich.“

Manchmal sagt ein Auszug mehr als eine Rezension vermitteln könnte. Viel Spaß beim Lesen!

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