„Hoffnung Mensch“ von Michael Schmidt-Salomon (Rezension)

Ein Buchtipp in Zusammenarbeit mit Spuren. Rezension von Martin Frischknecht

Michael Schmidt-Salomon ist ein streitbarer Geist, der es mit Schriften wie Manifest des evolutionären Humanismus und Keine Macht den Doofen! zum Status von Deutschlands erstem Atheisten gebracht hat. Hoffnung Mensch (Piper Verlag, München 2014) ist damit verglichen ein mildes Buch, in dem der Philosoph die positiven Errungenschaften unserer Spezies ins Auge fasst und zu erkennen gibt, dass es so schlecht um uns nicht bestellt ist.

hoffnung menschStatt auf kosmische Kräfte, göttliche Gnade oder übersinnliche Phänomene zählt dieser Autor auf den menschlichen Verstand, auf unseren Sinn für Schönheit und auf eine «Erweiterung des empathischen Kreises». Unser Mitgefühl umfasse heute längst nicht mehr bloss Sippe und Nation, sondern zunehmend die Menschheit als Ganzes und darüber hinaus sämtliche fühlenden Wesen. Dass ganz zuhinterst auch die mystische Schau der Einheit erwähnt wird und Sätze vorkommen wie «Der Wissenschaftler, so könnte man sagen, erklärt die unauflösliche Verbindung des Teils mit dem Ganzen, die der Mystiker erlebt» – das stimmt in der Tat hoffnungsvoll.

 

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