„Gesundheit selbst gemacht“ von Verena Stollnberger (Rezension)

Rezension von Natascha Stevenson

Gesundheit selbst gemachtAkupunktur und -pressur, Meridianbahnen, energetische Medizin – das ist uns zwar ein Begriff, wie wir diese Methoden aber sinnvoll anzugehen haben, bleibt doch meist den „Profis“ überlassen und dem Laien ein Rätsel. Darum ist es den wenigsten möglich, ohne fremde Hilfe auf Methoden zurückzugreifen, die streng genommen durchaus gut zur Selbstanwendung geeignet sind – wie zum Beispiel das Meridianklopfen. Aus diesem Grund hat es sich die Autorin Verena Stollnberger zur Aufgabe gemacht, nüztliche und zugleich anwenderfreundliche Methoden zur Steigerung des Wohlbefindens in einem überschaubaren Rahmen zusammenzustellen. Somit kann man eigenverantwortlich und jederzeit seine eigenen Energiebahnen positiv beeinflussen, und dadurch vor allem auch die Gesundheit!

Bevor man mit dem Lernen der Techniken so richtig loslegen kann, erhält man zuerst das theoretische Grundwissen zum Thema Energiebahnen und Meridian-Therapien. Von Beginn an begleitet den Leser dabei ein kwirliges Männchen, welches ihn hin und wieder humorvoll anspricht und in einfachen Worten zusammenfasst, was zuvor detailliert erläutert wurde. Diese Figur steht symbolisch für das Meridiansystem im Körper des Lesers. Dies lockert den Inhalt auf und macht ihn auch für junge Menschen leicht verständlich. So erklärt der kleine „Meridianus“: Wichtig ist, du kannst nichts machen, was dir irgendwie schadet – schlimmstenfalls klopfst du halt mal einige Zeit lang, ohne dass sicht beim eigentlichen Problemthema etwas tut. Dann hast du immer noch deine Meridiane aktiviert, zwar ohne Bezug zum Thema, aber immerhin – und das schadet nie!

Nach diesen ersten 4 Kapiteln folgen dann 6 Kapitel mit dem gesamten Handwerkszeug. Es beinhaltet verschiedene Hilfstechniken für zwischendurch (z.B. Augenrolltechnik, Nasenklopfen, Schlüsselbein-Atmung) und die berühmten Methoden von der Tapas Akupressur Technik über Primal Reflex Release Technique bis Schläfenklopfen. Wichtiger Bestandteil der Erklärungen sind die einfach gehaltenen Illustrationen und zahlreichen Affirmationsvorschläge.

Geht es einem weniger um die Lösung von vorhandenen Problemen, die das Wohlbefinden physisch und psychisch negativ beeinflusst haben, sondern um das Verwirklichen von Zielen (durch Stärkung darauf abzielender Glaubenssätze), findet man auch dazu ein extra Kapitel. So muss man nicht erst im Krankheitsfall mit der Meridianarbeit beginnen, sondern kann schon vorbeugend das gesundheitliche Schicksal lenken!

Die Autorin macht schon zu Anfang deutlich, dass Stress als wesentlicher, negativer Faktor für ein Ungleichgewicht im Energiefeld zu verstehen ist und damit Grund für Unwohlsein. So widmet sie sich in Kapitel 9 dem Thema Stress, Ärger und belastenden Gefühlen. Die geschilderten Methoden sind so unterschiedlich in ihrer Art und Weise, dass sicher für jeden das Richtige dabei ist!

Zuletzt geht sie noch auf die Somatotopie ein – einem Mikrosystem, das die Abbildung des Menschen auf einen kleinen Bereich des Körpers (Entsprechungszonen) reduziert. Dieses Thema wird angerissen, da es als Alternative zum Meridiansystem (Teil der traditionellen chinesischen Medizin) genutzt werden kann.

Insgesamt ist dieses Fachbuch ein großer Schatz für ganzheitlich denkende Selbstanwender, die sich wirklich mit sich, und allen schönen und unschönen Seiten des Selbst, auseinander zu setzen trauen. Denn mit jedem Klopfen wird auch eine Affirmation verbunden sein, die auf die inneren Glaubenssätze Einfluss nehmen soll.

Der Buchinhalt ist gut strukturiert und anspruchsvoll. Bei intensiver, ernsthafter Beschäftigung damit wird man daraus unglaublich  viele Gedankenanstöße sowie praktisches Wissen  mitnehmen!

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