Wie man über den Dingen steht – Bruno Würtenberger

Möchtest Du, unbeeinträchtigt vom Leben und seinen Herausforderungen, ohne Weltflucht, über den Dingen stehen, dann solltest Du Dir folgende Frage beantworten: Was bin ich und was bin nicht ich? Es ist nicht möglich über den Dingen zu stehen, solange man sich mit ihnen dermaßen identifiziert, dass man nicht mehr zu unterscheiden vermag, was ich und was nicht ich ist.

Lass mich das an einem Beispiel erklären. Wenn sich ein Mensch etwa mit seinem Körper identifiziert, dann wird er unweigerlich mit seinem Körper und dessen Unzulänglichkeiten, Probleme haben. Ja, sogar wenn er ganz gesund und topp fit ist, wird er seine Fitness so lange auf die Spitze treiben, bis er krank wird, sich verletzt oder sonst wie beeinträchtigt wird. Nicht umsonst heißt es, dass Sportler die ‚kränksten’ Menschen sind. Wenn sich jemand so ganz und gar mit seiner Beziehung identifiziert, so wird er, sobald sie auseinander bricht, vermutlich am Boden zerstört sein. Ja, selbst solange sie noch zusammen sind, ist das Miteinander getrübt von Ansprüchen, Einschränkungen und Eifersucht. Egal, womit Du Dich identifizierst, ist es etwas irdisches wie Beruf, Status, Geld, ein Land, eine Idee über sich oder die Welt, alles was an ‚Ich bin…’ angehängt wird wie ‚Ich bin Materialist, Spiritualist, Kommunist, Esoteriker, Christ, Jude, Moslem, Buddhist etc. oder auch bloß das Menschsein an und für sich, so ist Enttäuschung vorprogrammiert.

Um nicht enttäuscht zu werden, solltest Du Dich, wenn überhaupt, mit etwas geistigem identifizieren, damit zum Beispiel, dass Du ein geistiges, unbegrenztes Wesen bist oder am besten damit, dass Du Gott bist. Alles, was Dich kleiner macht, verursacht früher oder später Probleme. Warum? Weil sie der Wahrheit widersprechen! Ich weiß, dass dies falsch verstanden werden kann, aber die Wahrheit, sofern es eine solche überhaupt gibt, bleibt auch dann wahr, wenn man sie nicht versteht. Im Grunde genommen warst Du nie etwas anderes als die Wahrheit. Im Grunde genommen warst und wirst Du nie etwas anderes sein als Gott. Ja, identifizierst Du Dich mit der Essenz dessen, was Du bist, kann und wird es niemals eine Enttäuschung geben. Du bist nicht das, was Du glaubst zu sein und auch die Welt ist nicht das, was sie scheint. Die Wirklichkeit ist anders.

Wenn Du weißt, dass alles, was Du erlebst, Dein Wunsch war und Du den Schöpfer aller Realitäten kennst, Dich, dann und erst dann, wird es Dir gelingen, über den Dingen zu stehen.

Allem dem Du einen besonderen Stellenwert einräumst, auch allen Menschen, Vorstellungen und Ideen, führen dazu, dass Du an ihnen verhaftet bist. Auch jene Dinge, Menschen und Begebenheiten, denen Du einen besonders verminderten Stellenwert gibst, mit denen Du kämpfst, binden Dich, machen Dich unfrei und lassen Dich nicht über den Dingen stehen. Du stehst tatsächlich bloß über jenen Dingen, zu denen Du ein neutrales Verhältnis hast. Jenseits jeglicher Bewertung. Immer. Wenn Du glaubst, dass Du Opfer bestimmter Umstände bist, hast Du Dich zuvor mit etwas irdischen identifiziert. Halte Ausschau womit Du Dich identifiziert hast, höre damit auf und das Problem ist praktisch gelöst oder es lässt sich wenigstens lösen. Hast Du Dich zum Beispiel mit der Vorstellung identifiziert, dass ein Kind eine vollständige Familie braucht, Mutter und Vater haben sollte, dann wird es Dir große Probleme bereiten, Dich von ihr zu lösen oder wenn Dein Partner sich von Dir lösen möchte. Hast Du Dich damit identifiziert, dass ein Leben ohne Geld nicht zu meistern ist, dann wirst Du große Probleme damit haben, zu wenig Geld zu haben. Hast Du Dich damit identifiziert, dass das Leben eine Gefahr ist, Kriege, Alkohol, Drogen, Gaunereien, Elektrosmog, verseuchte Umwelt etc., dann wird Dir das Leben allgemein große Schwierigkeiten bereiten. Um in Harmonie zu sein, glücklich und gelassen zu sein, musst Du, selbst über dem Leben, stehen können.

Über den Dingen stehen bedeutet nicht, Dich für nichts zu interessieren, keine Ziele und Visionen mehr zu haben, sondern, dass Du sie nicht mehr so wichtig nimmst. Dass Dir bewusst ist, wie relativ alles ist. Es geht nicht um Gleichgültigkeit, sondern um Gleichwertigkeit. Das sind zwei grundverschiedene Dinge. Wenn Du Dich darüber bekümmerst, dass Deine Kinder, schulmäßig, nicht gut genug sind und die gängigen Vorstellungen nicht erfüllen, dann hast Du offensichtlich eine Überbewertung der Wichtigkeit der Schule. Wenn Du glaubst, dass irgend jemandem, aufgrund schlechter Schulabschlüsse oder Ausbildung, der Weg in die Zukunft verbaut sein könnte, dann hast Du Dich offensichtlich einer gar zu weltlichen, wenn auch allgemein verbreiteten Ansicht, hingegeben. Natürlich kannst Du mir dann unzählige ‚Beweise’ darüber aufzeigen, dass Du recht hast. Aber natürlich liefert die Welt, als Reflektion des Massenbewusstseins, die Bestätigungen desselben. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass dies die einzig mögliche Realität ist. Du willst doch auch sonst nicht gleich sein wie alle anderen, oder? Dann habe doch den Mut, Dir eine andere Sicht der Welt zuzulegen! Die Welt kannst Du nicht verändern, was Du verändern kannst, ist Deine Sichtweise über sie. Ja, wenn Du Dir eine Sichtweise zulegst, die mehr Möglichkeiten beinhaltet, die weniger begrenzt ist, dann wirst Du die Welt auch ganz anders erleben und Dich viel freier in ihr bewegen können. Du wirst staunen, wie sich die Welt verändert zu haben scheint. Wenn Du also genau hinschaust und beobachtest, was Dir Deine Welt so entgegenbringt, Dir beweist, dann weißt Du auch, mit welchen Überzeugungen Du Dich offenbar identifiziert hast. Was immer Du erlebst, frage Dich, besser noch, schreibe auf, in einem kurzen Satz, was passiert ist. Beispiel: Dein Kind macht einen schlechten Schulabschluss, kann nicht den gewünschten Beruf erlernen und lebt dadurch ein unerfülltes Leben. Findest Du da die Überzeugung (ungefähr): ‚Ohne rechte Schulbildung und/oder Studium, hat man im leben keine Chance’? Oder: Deine Ehe oder Beziehung geht auseinander, Du wirst verlassen. Findest Du da eine Überzeugung, die ähnlich ist wie: ‚Beziehungen sind schwierig’? Oder: Du hast Deinen Job verloren und findest keine neue Anstellung mehr. Kannst Du in Dir vielleicht einen Glaubenssatz ähnlich wie ‚In der heutigen Wirtschaftslage ist es eben schwierig’, entdecken? Oder: Du bist krank und die Krankheit lässt sich nicht heilen. Findest Du da nicht irgendwie eine Überzeugung, einen Glauben, der besagt, dass diese Krankheit eben schwer oder gar nicht zu heilen ist?

Wenn Du so vorgehst, wirst Du immer die eine oder andere Überzeugung finden, die verantwortlich sein könnte an dem, was Du gerade erlebst. Jetzt kannst Du Dich entscheiden, willst Du versuchen die Welt, die Wirtschaftslage zu verändern oder darauf warten, bis die Wissenschaftler ein Wundermittel gefunden haben und in der Zwischenzeit allenfalls zu Grunde gehen? Oder wäre es da nicht erfolgversprechender, hinzugehen und einfach Deine Überzeugungen, Deinen Glauben zu ändern und dementsprechend dann eine andere Realität zu erleben? Weißt Du nicht, dass Dir nach Deinem Glauben geschieht? Es gibt keine ‚objektive’ Welt oder Realität, es gibt nur die Reflektion Deines Glaubens. Ansonsten wäre es gänzlich unerklärlich, wie in ein und derselben Welt, so viele unterschiedliche Erfahrungen gemacht werden können. Ja man weiß, dass sogar im Laufe streng wissenschaftlicher Forschungen, das Bewusstsein des Forschenden, das untersuchte Material beeinflusst und sich immer bloß das entdecken lässt, wonach man sucht. Sucht man im Licht nach ‚Teilchen’, so wird man sie finden, sucht man nach ‚Wellen’, so wird man auch ‚Wellen’ finden. Ja selbst organisches Untersuchungsmaterial verändert und verhält sich entsprechend den Erwartungen der jeweiligen Forscher. Je mehr Platz also in Deinem Bewusstsein ist, desto mehr Möglichkeiten tun sich auf. Je unbegrenzter Deine Innenwelt ist, desto unbegrenzter präsentiert sich Dir Deine Außenwelt.. So können wir alle in der selben Welt leben, ohne die gleiche Erfahrung zu machen. Ganz gemäss dem Sprichwort: ‚Wir leben zwar alle unter dem selben Himmel, haben aber nicht alle den gleichen Horizont’.

Ja, ohne dass Du Deinen Horizont erweiterst, stellen sich keine anderen Erfahrungen ein! Nicht die Welt ist begrenzt, sondern Dein Bewusstsein. Nicht die Welt macht etwas mit Dir, sondern Du mit ihr. Nicht Dein Partner verlässt Dich, sondern Du wolltest das verlassen werden erleben. Dir wird nicht der job gekündigt, sondern Du wolltest gekündigt werden. Nicht die Wirtschaft beeinflusst Dich, sondern Du beeinflusst die Wirtschaftslage. Nicht Deine Erziehung, Bildung oder finanzielle Situation ist verantwortlich dafür, dass Du gewisse Ziele nicht erreicht hast oder erreichen kannst, sondern Du. Wenn Du es anders siehst, dann ist das für mich o.k., aber als Opfer hast Du erst recht keine Möglichkeit Dich zu verwirklichen, dann kannst Du nunmehr auf die Gunst des Lebens, Deines sogenannten Schicksals, warten. Warum? Weil Du als Opfer Deine Macht bereits abgegeben hast. Du bist nicht mehr Ursprung über das leben, sondern das leben über Dich. Dein Leben ist dann nicht mehr ein phantastisches Abenteuer, was es eigentlich ist, sondern eine Qual, ein Überleben. Somit sind Deine Tage gezählt und die Tage, die Dir noch bleiben, wirst Du so verbringen müssen, wie es schon immer war. Also keine sehr erbauenden Aussichten. Wichtig für mich ist einfach, dass ich es Dir gesagt habe, dass Du es weißt, dass es wenigsten eine Lösung gäbe. Sofern Du bereit bist, Dich zu verändern. Du kennst ja bestimmt auch folgendes Sprichwort: „Wer nur tut, was er kann, bleibt wie er ist.“

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Es gibt diesbezüglich noch unzählige weitere Sprichwörter – einige davon sind:

Es gehört oft mehr Mut dazu,
seine Meinung zu ändern,
als ihr treu zu bleiben.

Es ist einfacher,
ein Atom zu zertrümmern,
als ein Vorurteil.

Sei nicht feiger als Kinder!
Wenn es Dir angezeigt erscheint, sage:
„Ich spiele nicht mehr mit!“

Nicht woher der Wind weht ist maßgebend,
sondern wie man die Segel setzt.

Es ist nie zu spät,
das zu werden,
was Du sein könntest.

Also, wie dem auch sein, bitte lass Dich motivieren, einen neuen Weg einzuschlagen. Das ist natürlich nicht nur ein selbstloser Wunsch von mir, sondern meine Überzeugung ist: Dass jeder glückliche, erfolgreiche und erfüllte Mensch, das Glück dieser Welt vermehrt. Den Weg, den wir, vor allen anderen, beschreiten, unsere Vorarbeit sozusagen, planiert im Massenbewusstsein auch den Weg all jener, die nach uns kommen. Dadurch wird es für sie leichter und so können wir wunderbar zu einer ‚besseren’ Welt beitragen. Ich glaube, dass jeder wertvolle Dienst an der Menschheit, immer auch Vorteile für uns selbst beinhaltet. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, es ist einfach eine logische Folgerung der geschilderten Tatsachen. Und diese Arbeit an sich selbst, hat bestimmt keinen so bitteren Nebengeschmack wie all die mannigfaltigen Selbstkasteiungen, Entbehrungen und Sühneopfer, zu denen wir von vielen spirituellen Richtungen, genötigt werden. Glück lässt sich auch durch Freude erreichen, nicht nur durch Leid.

Wenn Du kurz in Dich hineinfühlst jetzt, wo Du diese Zeilen gerade gelesen hast, so wirst Du spüren, dass Du bereits schon etwas über den Dingen stehst, nicht wahr? Vielleicht spürst Du auch die Kraft und den Wunsch in Dir, jetzt die Dinge wirklich anzugehen und hast nun endgültig genug von den sich ständig wiederholenden gleichen oder ähnlichen Misserfolgen in Deinem Leben. Das wäre ein gutes Zeichen für Dich! Jetzt gilt es nur noch, Deinen Vorsatz umzusetzen. Also, packen wir’s an, es gibt noch viel zu tun. Ich wünsche Dir viel Erfolg damit. Und wann immer Du spürst, dass Du Dich wiedereinmal gar allzu sehr mit einem Problem, einer Herausforderung, identifiziert hast, dann gehe einen Schritt zurück. Steige aus Deiner Identifikation aus und betrachte das Ganze aus einer gewissen Distanz. Erhebe Dich und nimm einen anderen Standpunkt dazu ein, eine andere Sichtweise und schon stehst Du über den Dingen. Wenn Dir das nicht gelingen sollte und Du glaubst, dass Du Hilfe brauchst, dass Du es nicht alleine schaffen wirst, dann gehe hin, suche einen Menschen, dem es gleich geht und unterstütze ihn! Du wirst staunen, wie schnell Du wieder in Deine eigene Kraft kommst. Oder, nimm Kontakt auf mit mir.

Nichts ist wichtiger, als nicht alles so wichtig zu nehmen.

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Autor: Bruno Würtenberger

12 Kommentare

  1. Lieber Bruno,

    es ist wirklich sehr schön, wie Sie die Dinge sagen, nur Eins störrt mich – dieses kleine Wort: ‚Gott‘. Nicht, dass ich nicht verstehen kann, warum Sie es in dieser Form benutzen, doch die Vorstellungen, die die Menschen in unseren Regionen mit diesem Wort verbinden, lassen mich immer annehmen, dass es besser sei dieses Wort nicht zu benutzen.

    Liebe, herzliche Grüsse
    Jönten

  2. Hallo,

    wenn alles was ist miteinander verbunden ist, bin ich alles und auch nichts. Wenn alles miteinander verknüpft ist, bin ich ich und auch wieder nicht. Wenn es keine Trennung gibt, kann es kein „ich bin“ geben. Bin ich Gott? Nein, denn es gibt kein „ich bin“. Ich komme aus dem Göttlichen, geboren im Lichte Gottes. Ich habe alles in mir und alles was in mir ist, ist beim Anderen.

    Herzliche Grüße
    Petra

  3. so schön wer erkennt wie es ist.
    so schön wer erkennt was möglich ist.
    jedes wort ist bestandteil des denkens,es ist ein pfad,sie ist ein entfaltungsprozess,von dem was schon ist.

  4. Hy,

    ich danke Brunno für diesen so viel sagenden Beitrag.

    Ich bedanke mich auch, das Brunno für mich und meine Tochter Jennifer in einer sehr schweren Zeit da war und uns heilende Gedanken und Energie geschickt hat.

    DANKE es geht uns viel besser.

    Licht und Liebe

    Lucie B. aus Österreich

  5. Lieber Bruno, vielen Dank, dein Text spricht mir aus der Seele!

    Lieber Jöntgen (Kommentar 2), ich kann das sehr teilen, was du über das Wort „Gott“ geschrieben hast!!! Mich reißt es auch jedesmal!
    Nur wie Bruno das hier verwendet hat, nämlich, dass wir „Gott“ sind, geht es ja genau gegen diese ganzen üblichen Verwendungen von „Gott“ als einem Gegenüber (vielleicht -um Himmels Willen- auch noch einem gerecht urteilenden Gegenüber). Und wie soll man das, was Bruno da ausdrücken wollte, denn ausdrücken? Mir fällt da einfach nichts ein! Es ist verzwickt!

    Liebe Grüße Ursula

  6. m-ein Motto
    alles ist besonders wichtig(Gott oder Ego?)
    – aber so wichtig auch wiederum nicht(Ego oder Gott?)

    Das ist das paradoxe Spiel der unendlichen Bewegung des Ozeans
    es eröffnet neue Räume zur Gelassenheit, nichts wird – alles ist – gleich – zeitig…

    Gruß Elfie

  7. Es sind die Gedanken.
    Sie formen, lenken und treiben.
    Jedoch haben sie die Wahl zu entscheiden,
    ob sie sich leise besinnen, langsam erheben,
    mutig schweben, oder heftig in der Seele beben.
    Der,der bestimmt,dass sich eine Tür schließen kann,
    muss den verlieren, den er glaubt nicht halten zu können.
    Der,der da behauptet, ein Herz wurde zugesperrt, hat sich zu
    scheinbar zu höherem Wert gezerrt. Der kostbare
    Gedanke hingegen, achtet auf Beständigkeit.
    Er benutzt die Zeit.
    Er verbindet was
    war, mit dem,
    was zählt,bevor
    er einen neuen Weg
    auswählt. Er fühlt kein
    Recht. Seine Tür steht offen.
    Sein Herz trägt kein Schloss. Es wäre viel zu groß.
    *********************************************************
    Silvia Fiedler

  8. Für alle, die zu lesen verstehen:
    Es sind die Gedanken.
    Sie formen, lenken und treiben.
    Jedoch haben sie die Wahl zu entscheiden,
    ob sie sich leise besinnen, langsam erheben, mutig schweben,
    oder heftig in der Seele beben.
    Der, der da bestimmt, das sich eine Tür schließen kann,
    muss den verlieren, den er glaubt, nicht halten zu können.
    Der, der da behauptet, ein Herz wurde zugesperrt, hat sich zu
    scheinbar höherem Wert gezerrt.
    Der kostbare Gedanke hingegen, achtet auf Beständigkeit.
    Er benutzt die Zeit.
    Er verbindet was war, mit dem, was zählt,
    bevor er einen neuen Weg auswählt.
    Er fühlt kein Recht. Seine Tür steht offen.
    Sein Herz trägt kein Schloß.
    Es wäre viel zu groß.

    Silvia Fiedler

  9. Für alle die zu lesen verstehen: Es sind die Gedanken. Sie formen, lenken und treiben. Jedoch haben sie die Wahl zu entscheiden, ob sie sich leise besinnen, langsam erheben, mutig schweben, oder heftig in der Seele beben. Der, der da bestimmt, das sich eine Tür schließen kann, muss den verlieren, von dem er glaubt, ihn nicht halten zu können. Der, der da behauptet, ein Herz wurde zugesperrt, hat sich scheinbar zu höherem Wert gezerrt. Der kostbare Gedanke hingegen, achtet auf Beständigkeit. Er benutzt die Zeit. Er verbindet was war, mit dem, was zählt, bevor er einen neuen Weg auswählt. Er kennt kein Recht. Seine Tür steht offen. Sein Herz trägt kein Schloss. Es wäre viel zu groß.
    Silvia Fiedler

  10. Bruno. Ich liebe dich. Hätte vor Jahren nicht gedacht, dass ich zu einem Mann mal sage: Ich liebe dich =) Habe auf meinem Weg tolle Lehrer und Coaches gehabt und du bist einer der mich am meisten inspiriert hat und immer noch tut. Dafür danke ich dir.

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